Die wunderbare Welt der Vorsilben
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ausleben

ausleben - die schönsten deutschen Wörter

(sich) ausleben

– sein Leben ohne Einschränkungen genießen und zur vollen Entfaltung bringen; so sein, wie man wirklich ist, und dies ungehemmt leben und auskosten –

Ein Wort der Toleranz und Aufgeschlossenheit, ein Wort für das Zusammenleben, ein Wort der Menschlichkeit, der Nachsicht und Offenheit, ein Wort, das dem Leben Sinn und Wert gibt, das Leben lebenswert macht.

Sich ausleben, seine Einzigartigkeit erkennen, schätzen und entfalten, so sein, wie man wirklich ist, so leben, wie man will, nach seiner Fasson selig werden, nach den eigenen Vorstellungen leben und dabei glücklich sein – all das natürlich ohne unsere Mitmenschen im Ausleben ihres Lebens zu behindern. Leben und leben lassen, ausleben und ausleben lassen.

Ist es vielleicht mit dem Ausleben so wie mit dem Ausschlafen?

Wenn wir ausschlafen, dann schlafen wir so lange, bis wir nicht mehr müde sind, bis wir von allein aufwachen, ausgeschlafen sind und den Tag freudig in Angriff nehmen können. Niemand hat uns vorzeitig geweckt und aus unseren schönen Träumen gerissen. Wir brauchen keinen Schlaf mehr, die Nacht hat ihren Zweck erfüllt, wir können beruhigt und zufrieden aufstehen.
Schön wäre es, könnten wir das auch am Ende unseres Lebens sagen. Wir haben gelebt, das Leben gelebt, bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Augenblick, uns entfaltet und es genossen, ausgelebt. Wir brauchen kein Leben mehr, das Leben hat seinen Zweck erfüllt, wir können beruhigt und zufrieden gehen.

Auf deutschlernerblog.de lest ihr noch mehr zu den Zusammensetzungen mit dem Verb leben.

 

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