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Großkotzigkeit - großkotzig - Großkotz - Grosskotzigkeit - grosskotzig - Grosskotz

Großkotzigkeit

Großkotzigkeit, die

– prahlerisches, protziges und überhebliches Verhalten –

Der Großkotz hält zu große Stücke auf sich und glaubt, sich dank seines großen Mauls auch an den dicksten Brocken nicht zu verschlucken. Umso größer ist natürlich die Freude der anderen, wenn er dann doch mal den Mund zu voll genommen hat.


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Die schönsten deutschen Wörter mit Bildern und Beispielen

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Schwarzmaler - die schönsten deutschen Wörter

Schwarzmaler

Schwarzmaler, der

– Pessimist –

Stellenausschreibung: Schwarzmaler gesucht!

Blühende Landschaften, rosarote Aussichten, eine Zukunft in den allerschönsten Farben. Bei so viel Farbe im Spiel kann einem ja schwarz vor Augen werden.
Dagegen kann man etwas tun, dagegen können Sie etwas tun! Farbe drüber! Natürlich nur die schwarze.
Ihr Glas war immer schon halb leer, Sie haben schon immer nur das Schlimmste befürchtet? Warten Sie nicht, bis Sie schwarz werden, nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand, werden Sie Schwarzmaler! Auf Sie wartet eine goldene Zukunft in der Zunft der Berufspessimisten. Garantiert! Das geben wir Ihnen schwarz auf weiß.


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Schlitzohr - die schönsten deutschen Wörter

Schlitzohr

Schlitzohr, das

– ein listiger, durchtriebener Mensch –

In der angenehmen, meist kindlichen Variante ist es ein Schlawiner, ein Schelm, ein Schlingel, ein Spitzbub, der mit Pfiff und Kniff versucht, die Erwachsenen auszutricksen. In der unangenehmen, kriminellen Variante handelt es sich jedoch um einen durchtriebenen Gauner und listigen Betrüger, von dem man sich besser fernhält.


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Platzhirsch - Alphatier

Platzhirsch

Platzhirsch, der

– der stärkste Hirsch in seinem Revier; Mensch, der seine als angestammt empfundenen Rechte aggressiv verteidigt –

Platz da, denn jetzt kommt… der Platzhirsch,
das Alphatier, das seine Nebenbuhler in die Schranken weist.

Wer ist der erste Hirsch am Platz?
Wer hat die Hosen an?
Wer sitzt am Ruder,
gibt den Ton an
und sagt, wo es lang geht?

Gefragt sind
großes Imponiergehabe,
Säbelrasseln und große Töne,
denn mächtig muss man sich aufspielen,
um etwas her und mit sich selbst Staat zu machen,
um den Takt vorzugeben, mit der Pfeife,
nach der dann alle anderen zu tanzen haben.


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