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Treppenwitz

Treppenwitz

Treppenwitz, der

– ein Vorfall, der wie ein schlechter Scherz wirkt; Ironie des Schicksals –

Manchmal ist aber auch die Treppe selbst der Witz.

Übrigens ist auch die ursprüngliche Bedeutung des Wortes nicht von schlechten, in diesem Fall französischen, Eltern. Wie im französischen l’esprit de l’escalier bezeichnete der Treppenwitz einen geistreichen Einfall, der jemandem zu spät, nämlich beim Weggehen auf der Treppe einfällt, ein Gedanke also, den man zuvor in einem Gespräch oder einer Diskussion treffend hätte äußern können, für den es nun aber zu spät ist.

 

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Drahtesel - die schönsten deutschen Wörter

Drahtesel

Drahtesel, der

– das Fahrrad –

Wozu mit dem Fahrrad fahren, wenn man sich doch auch auf dem Drahtesel fortbewegen kann. Das Lieblingsfortbewegungsmittel der Studenten. In den gehobenen Kreisen der besseren Gesellschaft zieht man dem Drahtesel das Stahlross vor, was aber letztendlich auch nichts anderes ist.

 

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Krimskrams

Krimskrams

Krimskrams, der

– Kram; wertlose Dinge –

Diese kleinen Dinge,
in einem Leben zusammengetragen,
aus Hosentaschen hervorgekramt,
in Kästchen, Dosen und Schubladen aufbewahrt,
ab und zu hervorgeholt,
hin und wieder betrachtet,
Dinge, die keinen eigenen Platz haben,
die man eigentlich nicht braucht,
von denen man sich aber nicht trennen kann.

 

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Kummerspeck - die schönsten deutschen Wörter

Kummerspeck

Kummerspeck, der

– Fettpolster, die jemand bekommt, wenn er aus Kummer zu viel isst –

Wer den Kummer hat, braucht für den Speck nicht zu sorgen.
Der Kummer nagt am Herzen, die Sorgen fressen an einem. Und man selbst frisst nicht nur den Kummer in sich hinein, sondern isst auch noch viel mehr und ungesünder als man eigentlich sollte. Nicht nur Kummer und Sorgen, sondern auch die kalorienreichen vermeintlichen Trostspender liegen schwer im Magen. Es ist zwar manchmal ganz gut, sich ein dickeres Polster zuzulegen, aber eins aus Fett muss es ja nun wirklich nicht sein.

 

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Scheinwerfer - Scheinwerferlicht

Scheinwerfer

Scheinwerfer, der

– eine Lampe mit starker Leuchtkraft, die das Licht stark gebündelt abgibt –

Licht aus, Scheinwerfer an!
Doch kann das Scheinwerferlicht wirklich Licht ins Dunkel bringen?
Wann trügt der Schein?
Lässt er die Dinge, die die Dunkelheit verhüllte, im rechten oder aber in einem ganz anderen Licht erscheinen?
Mehr Schein als Sein?
Strahlen die Menschen, die plötzlich aus dem Nichts in vollem Glanz erscheinen, nur, weil sie vom Scheinwerfer angestrahlt werden?

 

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